Südliche Altstadt

ca. 2 km

Wir starten an der Schulstraße Ecke Citadellstraße und sehen links an der Ecke das maxhaus, eine katholische Begegnungstätte, die nach der benachbarten Maxkirche benannt wurde. Ursprünglich war dies ein Lyceum der Franziskaner, die diesen Schulbau mit Unterstützung Jan Wellems 1695 erbaut haben. An der Häuserwand ist ein Relief zur Erinnerung an Franz Grashof angebracht, der hier am 11.Juli 1826 geboren wurde. Franz Grashof war Forscher, Lehrer und Direktor und Mitbegründer des Vereins Deutscher Ingenieure.

Nun gehen wir die Citadellstraße weiter bis zur Bäckergasse, in die wir links abbiegen. Dann geht es weiter bis zum Anna-Maria-Luisa-Medici-Platz, dem Eingang in den Garten des Stadtmuseums. Links neben dem Eingangstor befindet „Anna Maria Luisa de‘ Medici Relief“ des italienischen Künstlers Pino Alessio. Im Rahmen sind verschiedene Details zu sehen, die auf die Person Anna Maria Luisas Medici hinweisen. Sie lebte 1691-1717 in Düsseldorf und war die zweite Gemahlin des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz (Jan Wellem).

Jetzt betreten wir den „Spee’schen Park“ durch das Eingangstor und bummeln durch den wunderschönen Rosengarten mit seine Skulpturen. Wer möchte kann auch auf einer der Bänke verweilen und die Seele baumeln lassen.

Witzig ist die Treppe ins Nichts

Nachdem wir den Garten wieder verlassen haben, gehen wir ein Stück die Orangeriestraße entlang und sehen auf dem Maxplatz die Mariensäule.

Wir gehen die Orangeriestraße weiter bis zur Maxkirche, wo wir auch den Heimatbrunnen vorfinden.

Jetzt gehts weiter über die Benrather Straße und wir biegen an der ersten Kreuzung rechts ab in die Bilker Straße. Auf der rechten Seite kommen wir zur Hausnummer 7. Dort befindet sich das Palais Wittgenstein. Es beherbergt einen Kammermusiksaal, das Düsseldorfer Marionetten-Theater, das Institut Français Düsseldorf und eine Jugendstil-Cafeteria.

Ein Stück weiter bei der Hausnummer 12 befindet sich das Heinrich Heine Institut. Es dient der Erforschung und Darstellung des Lebens und des Werks des Schriftstellers Heinrich Heine.

Ein Haus weiter bei der Nummer 14 sehen wir eine Plakette zur Erinnerung an die religiöse Dichterin Louise Hensel, die hier 1819 bis 1822 wohnte.

Nun geht es wieder auf die andere Straßenseite zur Hausnummer 15, dem Schumannhaus. Hier fand eine der großen und bewegenden Liebesgeschichten des 19. Jahrhunderts ihren Höhepunkt, aber auch ihr tragisches Ende. Es war die letzte gemeinsame Station auf dem Lebensweg von Clara und Robert Schumann. Sollte das Tor auf sein, schauen wir einmal in den Hinterhof, in dem sich eine Töpferei und ein sehr schön gestalteter Garten befindet.

Nun geht es weiter die Bilker Straße entlang bis wir zur großen Hauptstraße (Haroldstraße) kommen. Dort halten wir uns links und sehen in dem kleinen „Schwanenpark“ das Heine Denkmal.

Nun geht es auf der Haroldstraße weiter bis zur zweiten Kreuzung der Elisabethstraße. Wir überqueren die Kreuzung um auf der gegenüberliegenden Seite den Park am Schwanenspiegel zu erreichen. Dort gehen wir diagonal durch den Park. Auf der rechten Seite sehen wir den Schwanenspiegel, auf der linken Seite den Kaiserteich mit dem Ständehaus.

Nun umrunden wir den Kaiserteich und gehen zum Ständehaus, wo unser Spaziergang endet. Das Ständehaus beinhaltet das K21, die Kunstsammlung Nordrhein Westfalens. Vor dem Eingang befindet sich die Brunnenplastik „Vater Rhein und seine Töchter“. Daneben sehen wir die Skulptur von  Olaf Metzel „Idealmodell pk/90“.